Campusnachrichten

  • Kritik an Leitbild zu Tierversuchen der Medizinischen Fakultät der Uni Münster

    Das neue Leitbild zu Tierversuchen an der Medizinischen Fakultät der Uni Münster wird von der Tierrechtsorganisation PETA stark kritisiert. In einer Pressemitteilung bezeichnete die Organisation das Leitbild als Blendwerk. PETA kritisiert vor allem das Fehlen von moralischen Verantwortungsbewusstsein. Das verabschiedete Leitbild befürworte Tierversuche ausdrücklich, während an anderen Standorten fortschrittlicher geforscht würde. In Münster stelle man finanzielle Interessen über das Tierwohl.

    Die Medizinische Fakultät der Uni Münster hält über 75'000 Tiere zu Versuchszwecken.

  • Mehr Sicherheit und mehr Sozialarbeit auf Hauptbahnhof-Ostseite

    Der Rat der Stadt Münster hat sich im Zuge der Neugestaltung der Ostseite des Hauptbahnhofs und des Bremer Platz für mehr Sicherheit und mehr Sozialarbeit im Bahnhofsviertel ausgesprochen. Zum einen soll der städtische Service- und Ordnungsdienst um sechs Personen vergrößert werden, zum anderen wird ein Runder Tisch zur Quartiersentwicklung eingerichet. Dieser soll zwischen den verschiedenen Szenen, also den Trägern sozialer Arbeit, Nutzern, Geschäftsleuten, Anwohnern, Polizei und Verwaltung vermitteln. Der Runde Tisch wird in den nächsten Monaten eingerichtet, wie der Fraktionsgeschäftsführer der CDU-Ratsfraktion Christian Kleerbaum gegenüber Radio Q erklärte.

  • DFG gibt Leibniz-Preisträger/-innen 2018 bekannt

    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG hat die Leibniz-Preisträger 2018 bekannt gegeben. Elf Wissenschaftler werden im kommenden Jahr ausgezeichnet, wie die DFG in einer Pressemitteilung erklärte. Eine der Preisträgerinnen ist Professorin Fuchs-Schündeln von der Uni Frankfurt. Die Wirtschaftswissenschaftlerin forscht in der Makroökonomie, in die sie Methoden aus der Mikroökonomie einbringt. Sie untersucht das individuelle Spar- und Konsumverhalten ebenso wie Präferenzen bezüglich des Arbeitsangebots. Beides wurde in der Wissenschaft bisher als exogen bestimmt angesehen.

    Das Preisgeld beträgt 2,5 Millionen Euro über das die Preisträger sieben Jahre lang frei verfügen können. Die Preise werden am 19. März in Berlin vergeben.

  • Schweinswale und Seevögel auf Online-Karten

    Ab heute sind Online-Karten über Sichtungen von Schweinswalen und Seevögel in Nord- und Ostsee verfügbar. Die Daten der letzten 15 Jahre sind über das Bundesamt für Naturschutz abrufbar. Diese Langzeit-Datenreihen stammen von der Abteilung Meeresnaturschutz des Bundesamts in Zusammenarbeit mit Forschern der Uni Kiel und der Tierärztlichen Hochschule Hannover.
    Seit 2001 wurden 61'000 Sichtungen gezählt, auch menschliche Einflüsse wie Öl- oder Müllverschmutzungen wurden aufgenommen. In der deutschen Nord- und Ostsee leben bis zu 54'000 Schweinswale, Schweinswale stehen in Europa unter Naturschutz.

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